[Zu mir | About]

Alt-Heidelberg, du feine,

Du Stadt an Ehren reich,

Am Neckar und am Rheine
Kein' andre kommt dir gleich.

– Joseph Victor von Scheffel

[Zu mir | About]

Seine Heimat muss man nicht lieben, Heidelberg jedoch schon.
Um so schöner ist es in Heidelberg geboren zu sein. Mit Ihr die [un]schönsten Erinnerungen und Erfahrungen auf ewig zu teilen, verewigt in ihren roten Pflastersteinen und dem Neckar. Die Liebe zum Malen wurde entfacht durch meine Eltern Annette und Friedrich, welche vor nun mehr als zehn Jahren für immer mit der Stadt eins wurden. Ab dem elften Lebensjahr wuchs ich bei Onkel und Tante auf und darf mich nach langem Schulweg nun auch Student nennen. Doch nicht etwa der bildenden Kunst, sondern der Soziologie, Politik und Ökonomie. So studiere ich nun an einer der spannendsten und zur Zeit vor allem aufreibendsten Universitäten des Landes. Und so widme ich mich nicht nur leidenschaftlich meinem Studium, sondern auch der Kunstproduktion.

One doesn´t have to love his home, but Heidelberg one has to love.
And therefore it is even more beautiful being born in Heidelberg. Sharing memories and experiences of beautiful [un]pleasantness forever with her, immortalized in her red paving stones and the Neckar river. My love for painting unfolded due to my parents, who became one with the city over a decade ago. At the age of eleven I grew up at my uncle´s and aunt´s house and can call myself a university student now after a long path of high school education. But I should not become a student of the fine arts. I am a student of Sociology, Politics and Economics at one of the most exciting and at this times reaming universities in Germany. So I am not only passionate about my university education, but my art production as well.


[Prozess | Process]

[Prozess | Process]

Am Anfang steht die Überwindung, Mut ist von Nöten. Am Ende steht ein Ergebnis. Doch ist nicht alles Prozess? Mein Kunstverständnis ist das eines anregenden, erregenden, ungewissen, emotionalen und therapeutischen Gesamtprozesses. Der Prozess fasst Vergangenes und Zukünftiges im Jetzt zusammen. Das Jetzt als der Schritt zwischen dem Letzten und dem Nächsten, nicht vorhanden? Oder nur schwer wahrnehmbar? Der Künstler darf seinen schöpferischen Prozess nicht von Zwängen beeinflussen lassen. Er muss Welten aufbauen und zerstören können, sein Publikum und sich selbst mit Nonsens und Fakten konfrontieren, eine entzauberte Welt mit seinem Atem wiederbeleben.

At the beginning there is the surmounting, courage is a necessity. At the end there is a result. But isn´t everything about the process? My understanding of art is one of a stimulating, exiting, uncertain, emotional, and therapeutical overall process. A process merging past and future in the present. A present as the step between the last one and the next one, non-exiting? Or hardly perceptible? The artist must not let his creative process be influenced by external pressure. He has to be capable of creating and destroying worlds, to confront himself and his audience with nonsense and facts, to revive an disenchanted world with his breath.